Kompositionen

Etwas Eigenes hervorzubringen, etwas neu und "aus dem Nichts" entstehen zu lassen, ist ein aufregender Vorgang.

Während des Komponierens von Musik beispielsweise, geschehen zwangsläufig unzählige Entscheidungen: wie bewegt sich die Melodie, welche Harmonie, welcher Klang passen dazu u.u.u..
Am "Ende vom Lied" und nach tausender solch winziger Entscheidungen, sieht man sich einem eigenständigen musikalischen Wesen gegenüber. Dieses scheint nun noch etwas ganz anderes zu sein, als bloß die Summe seiner vielen Teile. Es geschieht eine Verwandlung, die magisch und überpersönlich anmutet und da ahne ich, warum Mensch sich das Dasein der ganzen Welt so gern als einen (göttlichen) Schöpfungsakt vorstellt(e).

Nachfolgend eine Auswahl eigener Musik-Erfindungen:

"Turn to mela les das"

Im Jahr 2010 begann ich mittels Improvisation, wohltuend planlos und unkalkuliert, mit dem Sammeln eigener musikalischer, meist ryhthmisch betonter Ideen, entwickelte diese weiter und sang dazu. Als es nicht so zufriedenstellend gelang, für die entstehenden Songs adäquate Texte zu finden, verwandelte sich die Not kurzerhand in eine Tugend und ich behielt die, während der Aufnahmen spontan erfundene, Phantasiesprache bei.

auf Soundcloud zu hören

"Äquilibrium"

Zwei Jahre später wiederholte ich den Vorgang, nun schon etwas geplanter und kalkulierter.
Das Wort Äquilibrium beschreibt einen Zustand, in dem sich einwirkende Kräfte ausgleichen. In zehn Liedern suche ich nach einer musikalisch stimmigen Balance von Leichtigkeit und Tiefe. Dieses dialektische Thema begleitet mich schon längere Zeit. Vielleicht auch deshalb, weil ich im Sternbild Waage "zur Welt kam".

auf Soundcloud zu hören

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